Lastmanagement

 

Lastmanagement
für Ladeinfrastruktur

 

Lasten richtig verteilt


“ ..Ob statisch, halb-dynamisch oder voll-dynamisch, wir priorisieren und verhindern Lastspitzen. “
 

E-MAXX – Lastmanagement

 
Ladeinfrastruktur

Ein Lastmanagementsystem sorgt für eine optimale Verteilung der Ladeleistung und verhindert unnötige und nicht gewollte Lastspitzen. Im Grunde unterscheiden wir zwischen statisch und dynamischen Lastmanagementsystemen, wobei diese weiter spezifiziert werden können. Ein Lastmanagement kann oftmals an den Ladesäulen selbst konfiguriert werden, aber auch über das Backend oder durch spezielle Lastmanagementcontroller, welche dann ein voll-dynamisches Lastmanagement der Ladeinfrastruktur ermöglichen.

Ladepark bauen
 
 
Statisches Lastmanagement

Bei einem statischen Lastmanagement eine feste Leistungsobergrenze gesetzt welche den jeweiligen Ladesäulen zu Verfügung steht. So darf jede Ladesäule zum Beispiel nur 11 kW an Leistung beziehen. Diese Form von statischen Lastmanagement kann auch halb-dynamisch betrieben werden, indem eine feste Obergrenze nicht pro Ladesäule, sondern für den Verbund der Ladeinfrastruktur gesetzt wird. Die Ladesysteme werden in Master und Slave-Ladesäulen aufgeteilt und eine Gesamtmenge an Leistung definiert, welche unter der Ladeinfrastruktur unter dem „first come, first serve“ Verfahren aufgeteilt wird.

Dynamisches Lastmanagement

Beim dynamischen Lastmanagement wird die Gebäudeleistung mittels eines Energiemanagementcontrollers in Echtzeit gemessen und die frei verfügbare Leistung den Ladesäulen zu Verfügung gestellt. Individuelle Ladeleistungen von E-Fahrzeugen werden einbezogen und abhängig vom realen Bedarf und der effektiv ermittelten Leistung des gesamten Hausanschlusses versorgt. Zugleich werden Leistungsreserven bedarfsorientiert genutzt und Fahrzeuge können priorisiert geladen werden.

Energiemanagementcontroller

Unser Energiemanagementcontroller kommuniziert mit den angeschlossenen Ladesystemen. Eine Master-Ladestation übernimmt die Verwaltung der untergeordneten Slave-Ladesäulen, die gesamte Ladeinfrastruktur muss miteinander kommunizieren. Zeitgleich übernimmt der Energiemanagementcontroller die Funktion des Energiemanagements des bestehenden Anschlusses um diesen optimal zu nutzen. Hierzu findet eine Messung des Netzanschlusspunktes statt, welcher die maximal verfügbare Ladeleistung errechnet und an das Ladesystem weitergibt, natürlich wird die verfügbare Leistung von Wechselrichtern der Photovoltaikanlagen und der Batterien miteinbezogen und verarbeitet.

Kostenvorteil Lastmanagement

Ein Lastmanagement wird immer dann eingesetzt, wenn die Hausanschlussleistung nicht ausgebaut werden kann und somit Leistungsspitzen drohen oder der Ausbau schlicht nicht rentabel ist. Der Ausbau des Netzanschlusses um 150 kW kann schnell mehre zehntausend Euro kosten, zudem steigen die jährlichen Ausgaben dementsprechend an. Mittels eines voll-dynamischen Lastmanagement und priorisierten Ladevorgängen lassen sich Fahrzeugflotten zudem gezielt so laden, dass wichtige Fahrzeuge „mehr Leistung“ zur gewünschten Zeit abrufen können und so immer Einsatzbereit sind, wenn sie benötigt werden.